Jugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz führen gemeinsamen Berufsfeuerwehrtag durch

Die Jugendfeuerwehr Dogern führte gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz Albbruck-Dogern einen Tag der Berufsfeuerwehr durch.

Es wurde unter der Leitung des stv. Jugendwartes Benjamin Heim ein buntes Programm für 19 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Dogern und 9 Kinder und Jugendliche des Jugendrotkreuz Albbruck-Dogern zusammengestellt.

Für 24 Stunden sollten die Kinder kennen lernen wie ein Tag bei der Berufsfeuerwehr mit Einsätzen und Ausbildung aussehen kann. Spiel und Spaß sollten natürlich nicht zu kurz kommen.

Es wurde für die Alarmierung der Einsatz extra eine Übungsleitstelle eingerichtet, welche die Kinder zu den Einsätzen via Bildschirm und akustischem Signal rufen sollte. Die Leitstelle wurde durch die Kameraden Ralph Strobach und Dominik Bär  vorbereitet und besetzt.

Sämtliche Einsätze koordinierten und bereiteten Johannes Tröndle und Harald Glück ausgezeichnet vor, als Gruppenführer auf den Fahrzeugen der Feuerwehr Dogern wurden Jan Schmid und Niklas Binkert eingesetzt.

Pünktlich am Samstag, 13.07.2019 um 9:00 Uhr traf man sich am Feuerwehrgerätehaus in Dogern. Die Kinder bezogen in den Fahrzeughallen ihre Ruheräume und wurden anschließend auf die Fahrzeuge aufgeteilt. Insgesamt kamen sechs Fahrzeuge zum Einsatz: LF 16/12, TLF 8/24 und der MTF der Feuerwehr Dogern sowie drei Fahrzeuge von den DRK Ortsverbänden Dogern und Albbruck.

Der Dienst begann mit dem Üben von Stichen und Knoten. Die Ausbildung wurde aber bereits durch den ersten Einsatzalarm des Tages unterbrochen. Komplett mit der Einsatzkleidung ausgerüstet, besetzten die Kinder ihre zugewiesenen Fahrzeuge, um den ersten Einsatz des Berufsfeuerwehrtages abarbeiten zu können. Einsatzannahme war ein Brandeinsatz mit Personensuche am Bauhhof.

Zu einem weiteren Einsatz wurden die Kinder nach der Mittagspause gerufen. Einsatzaufnahme war ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und zwei verletzten Personen, die vom DRK versorgt wurden. Die Jugendfeuerwehr kümmerte sich um den Brandschutz und um die Aufnahme der Betriebsstoffe. Als Überraschung kamen die Kameraden der Feuerwehr Waldshut-Tiengen mit der in Waldshut stationierten Drehleiter. Nach kurzer Erklärung durften die angehenden Retter mit dem Korb der Drehleiter in die Höhe von welcher sie aus eine tolle Aussicht über Dogern und der angrenzenden Region erhalten konnten.

Nach zwei weiteren Einsätzen konnten sich die Floriansjünger mit Salaten und leckeren Würste und Steaks vom Grill, welche wie gewohnt lecker von Stefan Maier zubereitet worden sind, beim Abendessen stärken. Nach den erlebten Einsätzen und den bevorstehenden Einsätzen war diese Stärkung auch nötig. Man konnte dem einen oder anderen anmerken, dass es schon eine körperliche Herausforderung ist einen 24 Stunden Dienst zu meistern.

Gegen 20:00 Uhr wurde durch die Übungsleitstelle zum nächsten Einsatz alarmiert. Es galt ein Hasenhaus am Mehrgenerationenplatz in Dogern zu löschen und verletzte Personen für den Abtransport in das Krankenhaus zu versorgen.

Bevor es zur Nachtruhe um Mitternacht in die Ruheräume ging, musste noch im Oberfeldgraben eine vermisste Person gesucht wurden. Jürgen Höfges stellte sich als „verwirrter Opa“ zur Verfügung, der sich im Wäldchen verirrte. Wir bedanken uns recht herzlich an dieser Stelle dafür, dass er sich hierzu bereit erklärte.

Die Nachtruhe währte aber nicht lang, da um 2:00 Uhr erneut Alarm ausgelöst wurde. Es galt Nachlöscharbeiten an der Brandstelle Hasenhaus vorzunehmen. Einigen viel es recht schwer aus dem Bett zu kommen, sich mit der Einsatzkleidung auszurüsten und die Fahrzeuge zu besetzen. Gegen 3.00 Uhr waren alle froh, wieder in ihre Betten zu liegen.

Um Sonntag, 7:00 Uhr galt es, den 8. und damit auch letzten Einsatz zu bewältigen. Die Brandmeldeanlage eines örtlichen Industrieunternehmens hatte ausgelöst, was sich allerdings als Fehlalarm herausstellte.

Nachdem alle wieder richtig wach waren und nach einem Frühstück wieder ausreichend gestärkt waren, wurde eine Abschlussbesprechung durchgeführt und der Berufsfeuerwehrtag endete um 9:00 Uhr am Sonntag nach 24 Stunden Dienst.

Neben den bereits erwähnten Personen möchten wir uns auch bei allen Mitwirkenden für Kuchen- und Salatspenden bedanken. Ein besonderer Dank gilt unseren Feuerwehrdamen Ramona Maier, Lucia Heim, Carmen Tröndle und Nicole Glück, welche im Hintergrund das Essen und die Getränke organisierten und das Gerätehaus im Vorfeld und nach Abschluss des Berfusfeuerwehrtages gereinigt haben.

Wir finden der Berufsfeuerwehrtag 2019 war ein voller Erfolg welcher nicht nur den Kindern und Jugendlichen sondern auch den Helfern und Organisatoren sehr viel Spaß und Freude bereitet hat.

 

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